Postkarte Leipziger Stadtfest 13.5.1939 - In Leipzig ist der Löwe los!


Postkarte Leipziger Stadtfest 13.5.1939 - In Leipzig ist der Löwe los!

Artikel-Nr.: PR-K008-09

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Propaganda Karte Deutsches Reich Drittes Reich 13.05.1939 Leipziger Stadtfest!

Für den Sonderstempel Sammler: In Leipzig ist der Löwe los

Briefmarke: DR Michel Nummer 513 und Sonderstempel

Sonderstempel: Sonderstempel Leipzig - Reichsmessestadt 13.5.1939 In Leipzig ist der Löwe los

Motiv der Karte: Festkarte zum Leipziger Statdtfest ohne NS Symbole mit dem Wappen der Stadt Leipziger Löwe

Aussage: Werbung für das jährliche Leipziger Stadtfest

Erhaltung: 1 -, keine Falze und keine Falzreste, Karte nicht beschnitten

Besonderheit: Diese Karte aus der NS-Zeit weist keine NS-Symbole auf. Das jährlich stattfindende Stadtfest zu Leipzig hatte eine historische Vorgeschichte. Am 19. Oktober 1913 geschah ein Unglück mit ausbrechende Löwen eines Zirkus in Leipzig. Die Stadt war noch gefüllt von Gästen, welche einen Tag nach der feierlichen Eröffnung des Völkerschlachtdenkmals, an der sogar Kaiser Wilhelm der II. und andere gekrönte Häupter teilgenommen hatten. Sie stand somit immer noch im Focus der Öffentlichkeit. Der Zirkus Barum zur Unterhaltung der vielen Gäste gedacht, hatte sein Gastspiel gerade beendet. Zwei Pferdegespanne waren im dichten Nebel mit den Zirkustieren unterwegs zum Berliner Güterbahnhof, um die Stars der Manege in Tierwaggons umzuladen. Als die Kutscher der Pferdegespanne von der Auenstraße in die Berliner Straße kamen, kehrten sie in den Gasthofes Grau-Peter ein und ließen die beiden Fuhrwerke unbeaufsichtigt stehen. Die Pferde des zweiten Gespannes in dem die Bären sich befanden wurden sehr unruhig. Durch die Unruhe der Pferde stieß die Deichsel in die Rückfront des vorderen Wagens mit den Löwen und demolierte diese schwer. Von den 10 Löwen konnten 8 Löwen entkommen. Bei diesem Aufruhr geriet das zweite Gespann in dem sich die Bären befanden auf die Straßenbahnschienen, so dass es zu einer großen Verkehrsbehinderung wurde. Das Chaos schien perfekt.

Durch den Lärm und Krach und wurde der Streife gehende Gendarm Bruno Weigel aufmerksam auf das Geschehen. Er schoss mit seiner Dienstwaffe auf die fliehenden Löwen und rief weitere Polizisten zur Unterstützung hinzu. Im Nu waren 80 Ordnungshüter im Einsatz. Das Ergebnis der Jagd auf die Löwen sah folgendermaßen aus: 6 Löwen waren tot, 1 Löwe war angeschossen. Dieser schlepte sich tödlich verletzt in einen Hof und sprang durch die Fensterscheibe eines Hotels. Durch den Aufruhr in Bewegung versetzt, rannte die Frau des Zirkusdirektors Kreiser hinunter zu ihrem Löwen um diesen zu bändigen. Sie konnte ihrem schwer verletzten liebsten Löwen nicht mehr helfen. Er starb in ihren Armen. Die toten Löwen wurden in den Zoo gebracht, wo sie eine Woche lang aufgebahrt waren. Sie konnten dort von Besuchern als Attraktion betrachtet werden. Die Leipziger Löwenjagd endete mit einem finanziellen Erfolg für den Leipziger Tiergarten. Findige Geschäftsleute aller Art schlossen sich zusammen und organisierten in Folge jedes Jahr ein besonderes Stadtfest zu Ehren der Löwen und zu Ehren ihres Stadtwappens.

Ein interessanter Beleg für den Briefmarken- und Heimat-Sammler und Stempelsammler!

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