Deutsche Besetzungsausgaben - Private Ausgaben Frankreich Block 1 **


Deutsche Besetzungsausgaben - Private Ausgaben Frankreich Block 1 **

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Deutsche Besetzungsausgaben - Frankreich Block 1 - der legendäre Eisbärblock postfrisch

Eisbärblock zu 100 F des Aktionskomitees der französischen Legion zum fairen Preis

Private Ausgaben 1939/45: Private Spenden-Vignetten - Französische Freiwilligen-Legion gegen den Bolschewismus

Zeitangabe der Verausgabung: 24. Oktober 1941

Michel Deutschland Spezial Band I Katalogwert: Block I ** 800,00 € 

Erhaltung:  postfrischer Erhaltung

Motiv: Russland in Gestalt eines Eisbären (russischer Bär) mit rotem Stern über brennenden Dörfern

Aussage: Kampf gegen den Bolschewismus

Auflage: 30.000 Stück davon 5.000 am Schalter verkauft

Experten geprüft: nein - aber garantiert echt mit Prüfgarantie

Echtheitsmerkmale: Die bei dem Block I verwendete Druckarten bestehen aus dem Stichtiefdruck und Buchdruck. Dadurch ergeben sich am originalen Block I markante Merkmale bedingt durch die angewendete Drucktechnik. Moderne Fälschungen dieses Blocks sind im Offsetdruck hergestellt und weisen hierfür ebenso markante Merkmale dieser Drucktechnik auf. Folgende Merkmale weisen auf ein Original hin:

  • die Schattierungen beim Bären besonders am Kragen, in der Brustmitte und an den Armen
  • das innere Rechteck des originalen Blocks zeigt immer eine Umrandungslinie
  • in der Mitte der linken Seite befindet sich dort eine haarfeine Linie
  • beim Stichtiefdruck, werden die dunklen Flächen durch eine besonders feine Schraffur erzeugt
  • im Maul des Bären sieht man, dass die Druckfarbe in feinen Linien aufgetragen ist (gelingt den Fälchern niemals)
  • bei den feinen Linien sieht man noch Spuren des Lösungsmittels der Druckfarbe als hellblaue Farbe sichtbar
  • beim Original sind alle Häuser und Ruinen senkrecht schraffiert

Die Merkmale der Fälschungen des Blockes im Offsetdruck:

  • zeigen einen weitgehend weißen Bären
  • in der Mitte der linken Seite ist bei den meisten Fälschungen eine Einbuchtung
  • dunkle Bildteile sind überwiegen als volle Farbfläche gedruckt.
  • bei Fälschungen die nicht gerastert sind, also wie Originale eine Strichzeichnung zeigen, gibt es nur eine Farbe
  • bei den Fälschungen des Blockes gibt es weniger Schraffuren

Besonderheit: Die Auflage des Blocks mit einem Verkaufspreis von 100 französische Franken (ungefähr 5,- RM oder 20,- €) der französischen Freiwilligen-Legion ist mit 30.000 verausgabten und davon 5.000 am Schalter verkauften Exemplaren als sehr selten einzustufen. Der Block 1 wurde vom Aktionskomitee für die französische Legion gegen den Bolschewismus (LVF) verausgabt. Der Erlös dieses Blockes floss in die Unterstützung der Familien der Kämpfer der französischen Legion, welche in deutsche Diensten standen. Die letzten privaten Ausgaben zugunsten der Französischen Legion wurden am 20. April 1942 herausgegeben.

Dieser Block konnte auf Feldpostbriefen ab der Ostfront mitverwendet werden. Die Echtheit abgestempelter Blöcke ist immer sehr, sehr schwer nachzuweisen. Es handelt sich meist um nachgestempelte Werke oder um Gefälligkeitsstempel. Ein postfrischer Block ist jedoch aufgrund des Druckverfahren einwandfrei als echt zu erkennen.

Historischer Hintergrund: Mit dem Überfall des Deutschen Reiches auf die damalige Sowjetunion am 2. Juni 1940 und den daraus resultierenden mehrjährigen Kampf, nahmen aus verschiedenen politischen Interessen verschiedene europäische Kampfformationen und Nationen in Form von Legionen teil. Vor allem junge Männer ließen sich von der Propaganda des Deutschen Reiches, jedoch auch aus politischen Interessen ihrer Staatsführung, für den Kampf gegen den Bolschewismus und somit für den Kampf gegen den Kommunismus und somit Russland anwerben.

Besonderheit die Légion des volontaires français contre le bolchévisme LVF:

Die Besonderheit bezüglich der Légion des volontaires français contre le bolchévisme (LVF, französische Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus) liegt darin, dass der Initiator zu dieser Zeit aus den Reihen der Franzosen selbst kam. Sie kam von Franzosen aus dem nichtbesetzten Frankreich und dem Regierungssitz in Vichy. Man wollte auch in Frankreich schlichtweg ein Stück vom Kuchen beim Sieg der Deutschen über die Sowjetunion abhaben. Im Juni 1941 gab es kein Land der Erde, die USA nicht, die Briten nicht, welches davon ausging, dass das Deutsche Reich die Sowjetunion nicht besiegen könnte. Alleine Japan der Bündnispartner des Deutschen-Reiches war vorsichtig. Japan erklärte Russland nicht den Krieg. Und ließ in Folge Stalin die Elite-Truppen an der Ostgrenze abziehen und im Winter 1941 gegen die Deutschen einsetzen. Im Juni 1941 während die Deutschen im Osten von Sieg zu Sieg rannten dachte niemand in Europa daran, dass das Deutsche Reich untergehen würde. In ungeduldiger Erwartung einer Kriegsbeute dienten sich die Franzosen, Italiener und andere Staaten bei Hitler mit Vorschlägen zur Kriegsteilnahme an. Dieser war zuerst nicht begeistert, dass die Franzosen mit einer eigenen Legion im Osten teilnehmen wollten. Doch nach mehrmaligen Verhandlungen stimmte Hitler zu, dass diese Einheit, 15 Tage nach Beginn des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, ab dem 8. Juli 1941 im von der deutschen Wehrmacht besetzten Frankreich gegründet werden durfte.

Vorgesehen war es ähnlich wie bei der regulären französischen Fremdenlegion ein Heer von 10.000 bis 15.000 Mann aufzustellen. Es gelang anfangs jedoch nicht, mehr als 3.000 Freiwillige zu werben. Einsatzschwerpunkt der französischen Legion war Weißrussland. Insgesamt dienten in dieser französischen Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus im Osten bis zum Kriegsende ca. 10.000 Mann. 60.000 Franzosen sollten insgesamt im Dienste der Wehrmacht oder Waffen-SS gestanden haben.

In Folge des sich ausweitenden Krieges gegen Sowjetrussland kämpften diese jungen Männer anfangs für die Interessen der Vichy Regierung und in Folge für die Deutschen. Ende November 1942 marschierten die deutschen Truppen auch in die unbesetzte Zone Frankreichs ein. Trotzdem bestand das Vichy Regime weiterhin und kollaborierte mit den Deutschen.

Größtenteils standen die Kämpfer der LVF unter der Regie und Führung der Waffen-SS. Ihre Mitglieder wurden als Waffen-SS Kämpfer geführt. Am 23. Juli 1944 wurde die LVF auf Befehl Heinrich Himmlers aufgelöst. 1.200 Überlebende der LVF bildeten im September 1944 zusammen mit anderen französischen Freiwilligeneinheiten der Wehrmacht und der Waffen-SS die Waffen-Grenadier-Brigade der SS „Charlemagne“ (französische Nr. 1). Die SS „Charlemagne“ trat besonders in den Endkämpfen Ende April 1945 in Berlin durch ein auch auf sich selbst gemünztes rücksichtsloses Kampfverhalten in Erscheinung. Zu diesem Zeitpunkt wussten alle, dass sie nichts zu verlieren hatten. Viele von ihnen überstanden das Kriegsende am 8. Mai 1945 nicht.

Sie starben entweder vorher im Feld oder wurden nach einer Kapitulation als Angehörige der Waffen-SS auf dem Schlachtfeld sofort erschossen. Und nur wenige gerieten lebend in Gefangenschaft. Diejenigen welche überlebten, wurden bei der Rückkehr in ihre Heimat als Kriegsverbrecher eingestuft. Sie wurden schwer bestraft. Ihnen wurde schwerste Kollaboration mit den Deutschen und daraufhin schwerer Landesverrat vorgeworfen. Sie waren fortan ehrlos und geächtet. Viele waren somit nach dem Krieg ohne eine richtige Heimat.

Alle Verdienste und Kriegsorden, welche so manch ein Legionär der LVF im Dienste der Waffen-SS errungen hatte, einschließlich dem Ritterkreuz, waren nach dem Krieg ausnahmslos wertloses Blech. Für die Alliierten waren solche Auszeichnungen kein Nachweis der Tapferkeit, sondern ein zusätzlicher und für das Kriegsgerichtverfahren erschwerender Beleg dafür, besonders engagiert zu sein und somit schlimme Kriegsverbrechen begangen zu haben.

Diese privaten Ausgaben sind unter anderem ein Beleg für die Propaganda des Deutschen Reiches. Jedoch auch ein Beleg für die Macht-Interessen derer, die glaubten an der Seite des Deutschen Reiches Kriegsgewinnler sein zu können. Das sollte besonders junge europäische Männer rücksichtslos ins Verderben stoßen. Etwa 43.000 ausländische Freiwillige, einschließlich Elsässern, kämpften 1941 zum Zeitpunkt der Blockausgabe in Wehrmacht und Waffen-SS. 

Der deutsche Angehörige der SS, Waffen-SS oder der Wehrmacht konnte sich nach dem Krieg als besiegt betrachten. Die deutschen SS und Waffen-SS Formationen galten nach dem Krieg in Deutschland in der Mehrheit als besiegte Kriegsverbrecher. Sie wurden je nach Taten unterschiedlich hart bestraft.

Die Angehörigen der ausländischen Waffen-SS Legionen waren in der Regel ideologisch einheitlich angetreten, Europa vor dem Kommunismus zu bewahren. So versprachen es ihnen die Werbeplakate der Waffen-SS. Sie folgten ohne es richtig zu wissen und zu verstehen einer verblendeten und verbrecherischen Ideologie. Für diejenigen welche den Krieg überlebt haben war es der buchstäbliche Untergang. Es war für sie das Ende als vollwertige Mitglieder ihrer Gesellschaft zu leben. 

Siegel

 

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