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German-Reich Historie IIIKriegsende sowie Folgen und Führungs-Oberschicht kritisch betrachtet Lieber Leser. Viele stellen die Frage: "Hätte Deutschland je den Krieg gewinnen können?" Die Antwort ist einfach. Legen Sie eine Weltkarte ganz ausgeklappt vor sich hin. Und dann stellen Sie sich selbst die Frage, ob es für Deutschland möglich gewesen wäre, die ganze Welt zu erobern? Wenn Sie die Weltkarte mit der riesigen Land-Fläche anderer Länder und Kontinente, gegenüber der Fläche von Deutschland zum Vergleich stellen, werden Sie erkennen, dass Deutschland das Ansinnen seiner Führung in der Vergangenheit ständig neues Land zu erobern, überhaupt nicht erfüllen konnte. Es hätte fachlich gesprochen alleine logistisch nicht funktionieren können. Diese nichtdurchsetzbare Bestrebungen der deutschen Führung, hat weltweit ca. 55 Millionen Soldaten und Zivilisten zu Tode gebracht, unter ihnen wurden alleine über sechs Millionen in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern (KZ) ermordet. Das deutsche Volk hat als erstes Volk der Erde die Erkenntnisse der Industrialisierung zur Vernichtung anderer Menschen benutzt. Wortwörtlich gesehen wurde der Massenmord industrialisiert. Dies geschah makaber Weise nur, um Munition zu sparen und die seelische Belastung für die Mörder so gering wie möglich zu halten. Sie lesen richtig. Es gibt Dokumente von der SS, in denen von der erheblichen seelischen Belastung der Erschießungskommandos berichtet wird. Der Verfasser behauptet, dass kein gesunder Mensch ohne weiteres einen anderen Menschen einfach töten kann. Es hat unter anderem mit dem natureigenem Schutzmechanismus der Erhaltung der eigenen Art zu tun. Gesunde Menschen haben hier ein deutliche Nichttötungshemmschwelle. Diese Hemmschwelle funktioniert sogar, wenn der Mensch betrunken ist. Überschreitet der Mensch diese Schwelle, zum Beispiel auf Befehl, neigt er dazu sich nach dem Vollzug des Tötens zu übergeben und der Mensch neigt zu Alpträumen. Der Verfasser erfuhr dies von vielen ehemaligen Soldaten. Das Deutsche Reich selber wurde auch zum Opfer und verlor während des Kriegs ca. 3,8 Millionen Soldaten und 1,65 Millionen Zivilisten. Die weitaus meisten Toten beklagte mit annähernd 21 Millionen toten Menschen, davon sieben Millionen Zivilisten, die Sowjetunion. Relativ zur Bevölkerungszahl hatte jedoch Polen mit sechs Millionen Toten den höchsten Blutzoll entrichtet. Der Verfasser teilt diesen Völkern sein gesondertes Mitgefühl und den gebührenden Respekt beim Schreiben mit diesen Zeilen mit. All diese Zahlen sind historisch belegt und nicht erschwindelt. Dem war ja nicht genug. Im ersten Weltkrieg mussten ca. 8 Millionen Menschen für deutsche Allmachtfantasien sterben. Und denken Sie immer daran. Im "Dreck" oder vor "Schmerzen" in irgendeinem Schützengraben liegend. Da ist der Landser ganz alleine. Da hilft kein Glaube an das "Vaterland" oder eine Einkehr in irgendwelche Träumereien dem Walhall (auch: Walhalla), wie es die Eliteeinheit der SS annahm. Es stirbt sich oft sehr einsam und schwer. Der Heldentod ist nur ein Produkt irgendwelcher Regisseure. Der Glaube an Walhalla soll das Sterben erleichtern Die SS Führung propagierte für seine Vasallen als Todeskult die Einkehr in das Walhalla. Das erklärt das oft auftretende und todesverachtende Verhalten deutscher Soldaten im Felde. Die SS Einheiten hatten sehr oft die größten Verlustraten gegenüber normalen Heeresverbänden. Besonders SS Tiger-Panzerfahrer betrachteten sich oft als unsterblich und gingen selbst 1944 todesverachtend in der Normandie gegen die Alliierten vor. Walhalla ist in der germanischen Mythologie der Aufenthaltsort der in einer Schlacht gefallenen Kämpfer, die sich tapfer gezeigt hatten, die so genannten Einherjer. Alle anderen Toten kommen in die germanische Unterwelt, die Hel. Hel ist in der germanischen Mythologie der Name sowohl der Unterwelt als auch der ihrer Herrscherin. Die Nazis oder das dritte Reich und insbesondere Herr Heinrich Himmler, Chef der SS und geheimen Staatspolizei, setzten viel Hoffnung in diese Mythologie. Das Übergehen ins Walhalla sollte dem SS-Mann an der Front das Sterben erleichtern und die Opferhingabe der einzelnen SS- Soldaten erhöhen. Solch ein ähnlicher Kult, dem Kult nach dem Tode in ein besseres System überzuwechseln, findet sich heute bei einigen arabischen Weltbürgern und Widerstandskämpfer wieder. Viele Selbstmordattentäter sind deswegen bereit sich selbst in die Luft zu sprengen, da sie nach dem Tode in eine schönere Welt mit zig Jungfrauen für sich persönlich übergehen. Lassen wir uns alle vorsichtig sein, in der Beurteilung anderer Kulturen und Völker. Das deutsche Reich oder das Nazireich war zum Ende des Krieges sehr nah bei dem, was wir heute in anderen Ländern nicht verstehen. Auch im deutschen Reich oder Nazireich gibt es Berichte über eine Fülle von Taten und selbstmörderischen Kriegshandlungen. In diesen Selbstmordanschlägen wurde das eigene Leben nicht ausreichend geschützt. Doch weiter in der Mythologie der Germanen. Nazigrößen wie Martin Bormann bauen sich Bunker Merkwürdigerweise haben sich fast alle Nazi-Größen riesige Bunker gebaut. Einer der letzten großen Bunkerbauer neben Adolf Hitler und Göring war Martin Bormann. Martin Bormann ließ sich in der Nähe des Berghofes einen riesigen Privatbunker bauen. Tonnen und aber tausende Tonnen von dringend benötigtem Stahl wurde oft nutzlos für die Nazigrößen verbaut, während das Volk fast zu 85 % schutzlos den Bomben der Alliierten ausgesetzt war. Mit seinen großen Schutzbauten hatte er wohl große Probleme mit dem Einkehr ins Walhalla. Ende 1943 schrieb Martin Bormann seiner Frau: ... Setze Dich bitte mit unserer Tochter Richtung Westen ab ..... Dies tat er in der Hoffnung, dass die westlichen Alliierten gnädiger mit seiner Familie umgehen würde, als die Truppen aus dem "Osten".
![]() Lebte es sich doch so sehr galant und feudal!
![]() Martin Bormann war die heimliche rechte Hand bis zum Ende von Adolf Hitler. 1933 wurde Bormann Stabsleiter von Rudolf Hess, der zu Hitlers Stellvertreter in der Partei ernannt worden war. Im Oktober 1933 erhielt er den Titel eines Reichsleiters der NSDAP, im November 1933 wurde er Mitglied des Reichstags. Von da an blieb Bormann im Zentrum der nationalsozialistischen Macht, in der unmittelbaren Umgebung Hitlers. Bormann baute den "Stab des Stellvertreters des Führers" zu einem Führungsorgan sowohl für den Partei- wie den Staatsbereich aus. Zusätzlich machte er sich unentbehrlich, indem er, sich stets in Hitlers Nähe aufhaltend, die Verwaltung der persönlichen Finanz-Angelegenheiten des "Führers" übernahm und auf dem Obersalzberg, der unter seiner Leitung erheblich ausgebaut wurde, als eine Art Majordomus fungierte. Zunehmend gelang es ihm, den Zugang zu Hitler zu kontrollieren und in seinem Namen "Führerentscheidungen" bekannt zu geben. Hierbei vertrat Bormann jedoch keine eigenständigen Konzeptionen, sondern er identifizierte sich mit Hitlers Vorstellungswelt und vertrat dessen Gedankengänge bürokratisch effizient und mit brutalem Durchsetzungsvermögen. Trotz der wichtigen Stellung trat Bormann kaum in der Öffentlichkeit in Erscheinung und ließ auch wenig von seinem Besitz in die Öffentlichkeit dringen. Einige Nazigrößen verdienten nicht wenig Geld damit, indem sie ihre Besitztümer in der oder dieser Ansicht auf Postkarten oder Fotoserien veröffentlichten. Im Sinne der Sozialadäquanzklausel aus § 86 III StGB ist darauf hinzuweisen, dass die nachstehenden Kennzeichen und Symbole verbotener rechtsextremistischer Organisationen lediglich im Rahmen der staatsbürgerlichen Aufklärung bzw. der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen oder ähnlichen Zwecken verwendet werden dürfen. Jede andere Nutzung/Verbreitung unterliegt den Strafbestimmungen der §§ 86 und 86a StGB. ![]() Hitlers Wohnung Ende der 30er Jahre in München Nach Heß's vieldiskutiertem Flug nach Schottland im Mai 1941 nahm Bormanns Macht weiter zu: Der "Stab des Stellvertreters des Führers" wurde in Partei-Kanzlei umbenannt, Bormann wurde deren Leiter und erhielt den Rang eines Reichsministers. Es gelang ihm, seine Vormachtstellung gegenüber den anderen Kanzleien und Adjutanturen des "Führerstaates" endgültig durchzusetzen. Im April 1943 wurde Bormann zum "Sekretär des Führers" ernannt. Bormann war - neben dem Kampf gegen die Kirchen - besonders aktiv auf dem gesamten Feld der rassistischen Politik: In den besetzten Gebieten Polens und der Sowjetunion trat er dafür ein, die einheimische Bevölkerung mit größter Härte zu behandeln, sie strikt von Deutschen zu trennen und ihre Geburtenrate mit allen nur denkbaren Methoden zu senken. Er trat für eine Ausweitung der Zwangsarbeitsprogramme und die rücksichtslose Behandlung der "Fremdarbeiter" ein. Ebenso führte er einen hartnäckigen Kampf für die Verdrängung der Kirchen aus dem öffentlichen Leben. Vor allem war Bormann an jeder Phase der Judenverfolgung aktiv beteiligt: Im staatlichen Bereich schaltete er sich in die antisemitische Gesetzgebung und in die administrative Durchführung der Judenverfolgung ein, innerhalb der NSDAP trieb er die Parteibasis zu immer neuen antijüdischen Maßnahmen an. Im Oktober gab Bormann einen Erlass an die Partei heraus, in dem er Stellung zu Gerüchten über das Schicksal der Juden nahm: Dort wurde der Eindruck erweckt, die Juden würden in Zwangsarbeitslager im Osten deportiert, gleichzeitig war aber auch von "rücksichtsloser Härte" die Rede, mit der den Juden zu begegnen sei. Bormann trug wesentlich dazu bei, die Politik gegenüber den Juden zu verschärfen; durch seine Doppelfunktion im Staats- und Parteibereich dehnte er die Verfolgung auf immer neue Lebensbereiche aus. Im Oktober wurde Bormann mit der politischen und organisatorischen Führung des "Volksturms" betraut. Seine unbedingte Ergebenheit gegenüber Hitler und seine Machtgier fanden auch nach Hitlers Rückzug in seinen Berliner Bunker kein Ende. In der letzten Phase der nationalsozialistischen Herrschaft versuchte Bormann, Göring hinrichten zu lassen, war Zeuge bei Hitlers Heirat mit Eva Braun einen Tag vor ihrem Selbstmord und beobachtete den Selbstmord von Goebbels und seiner Familie. Sie wussten alle selber, dass sie vor der Welt als Kriegsverbrecher betitelt und behandelt werden sollten. Dies geht aus den hervorragend erhaltenen Kriegstagebüchern hervor. Vor der Kapitulation war es Bormann, der Admiral Karl Dönitz von seiner Ernennung zum Nachfolger des "Führers" informierte. Nach Hitlers Tod versuchte Bormann angeblich, Verhandlungen mit den Sowjets einzuleiten, aber nachdem er sich von deren Aussichtslosigkeit überzeugt hatte, gab er den Befehl zur Flucht aus dem Bunker. Damit verschwanden zunächst seine Spuren. Am 29. Oktober 1945 wurde Bormann mit den anderen nationalsozialistischen Führern vom internationalen Militärgericht in Nürnberg in absentia angeklagt, am 1. Oktober 1946 wurde er in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Bormanns Schicksal schien lange ungewiss; widersprüchliche Zeugenaussagen lagen vor, Gerüchten zufolge entkam er nach Südamerika. Anfang 1973 stellte ein westdeutscher gerichtsmedizinischer Experte fest, dass eines von zwei Skeletten, die 1972 bei Ausgrabungen in Westberlin entdeckt worden waren, mit großer Sicherheit das von Bormann war. Auf der Grundlage dieser Erklärung wurde Bormann offiziell für tot erklärt. Das Projekt German-Reich will sich nicht in der Rolle des Richters sehen. German-Reich will reflektieren und aufklären. Die Philatelie ist hierzu ein sehr geeignetes Instrument.
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